Making a Killing: The Explosive Story of a Hired Gun in Iraq
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(REAL NAME)    Rezension bezieht sich auf: Making a Killing: The Explosive Story of a Hired Gun in Iraq (Taschenbuch) Ich habe schon einige Bücher zum Thema Irakkrieg/Besatzung des Irak gelesen und am besten haben mir jene gefallen, die von Menschen geschrieben wurden, die es mit ihren eigenen Augen sahen: Das Chaos, den Wahnsinn, das Leid der Menschen und die Unfähigkeit des Westens, etwas daran zu ändern.

James Ashcroft, ehemals britischer Infanterieoffizier und als "Contractor" für 18 Monate im Irak hat dies alles erlebt.
Ich schrieb "Contractor" - andere sprächen vll von einem "gewissenlosen Söldner". Jenseits der Schwarzweißmalerei der Medien zum Thema Blackwater kann man sich hier auch mit dem Thema Private Military Firms beschäftigen. Bzw wohl eher mit den Männern, die für diese Firmen arbeiten.

Man erfährt, aus welcher Motivation der Autor diesen "Job" annahm. Man merkt, dass man es auch hier mit Menschen (und nicht gewissenlosen Bestien) zu tun hat, mit ihrer eigenen Geschichte, die Frauen und Kinder haben. Ashcroft beschreibt seine Tätigkeit im Irak, während der er in Feuergefechte geriet, Irakische Sicherheitskräfte ausbildete, Patrouillen mit Koalitionstruppen durchführte uvm.
Das Buch ist sehr angenehm zu lesen, da der Autor, obwohl viel Army-Cockney in dem Buch Verwendung findet, intelligent und kompetent daherkommt. Er verfällt nicht in reine Dogmen, sondern beleuchtet meist alle Seiten. So beschreibt er sowohl inkompetente US-Offiziere als auch systeminherente Probleme, was die Besatzung des Irak betrifft (und gibt so einige Antworten, warum es so schwer ist, dort etwas zu verbessern). Er beschreibt Fehler der Irakis, hebt aber auch ihre guten Seiten hervor und zeigt, dass er das Volk und die Kultur respektiert.

Am Ende seines gut lesbaren (wenn man des englischen und speziell Militär spezifischer Begriffe einigermaßen mächtig ist (es gibt auch ein kleines Glossar)), schockierenden, mit britischem Humor gewürzten Buches zieht er noch ein kleines Fazit, und schreibt auch, warum gerade PMF's es eigentlich nicht verdienen, so schlecht geschätzt zu werden, wie die Öffentlichkeit und die Medien dies oft tun.

James Ashcroft verdient meinen Respekt als ehemaliger (sicher hervorragender) Infanterieoffizier und tapferer Mann, der um die Bedeutung von Freundschaft und Kameradschaft weiß. Ich empfehle sein Buch uneingschränkt weiter, 5 Sterne.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 24. Dezember 2007
Kundenrezensionen:
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1. Making a Killing von James "Ash" Ashcroft
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